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Die R-Modell Geschichte

nach Modell                  nach Zeitstrahl         Modelle bis 1996

R32
Das erste BMW Motorrad entsteht unter Verwendung des bisher an andere Hersteller gelieferten Zweizylinder-Viertakt-Boxermotors, der jedoch quer im Doppelschleifen-Rohrrahmen angeordnet und mit einem direkt angeblockten Dreigang-Getriebe versehen wird. Anstelle eines verschleißanfälligen Kettenantriebs wird die längslaufende Antriebseinheit folgerichtig durch eine Kardanwelle mit fettgefülltem Kegelradgehäuse am Hinterrad ergänzt. Die weiterhin längsverripten Zylinder werden mit den Zylinderköpfen in einem Stück gegossen und weisen stehende Ventile (sv) auf. Die Leistungsangabe der Tourenmaschine ist sehr zurückhaltend.

R37
Im unveränderten Fahrgestell der R32 mit Blattfeder-Vorderradschwinge, Trommelbremse vorn und Keilklotzbremse hinten, sitzt nun ein neuer Sportmotor. Er weist hängende Ventile (ohv) in den verkapselten Aluminium-Zylinderköpfen sowie Stahlzylinder auf.

R39
Die erste BMW Einzylindermaschine ist als Sportmodell konzipiert: Verkürztes Fahrgestell, eingepreßte Zylinderlaufbuchse im Gehäuseoberteil, Zylinderkopf von der R37 und erstmals eine Außenbackenbremse am Kardanflansch anstelle der Klotzbremse.

R42
Neuer Rahmen mit geraden Frontrohren und gebogener Sattelstütze, leistungsstärkerer Motor mit querverripten sv-Zylindern und abnehmbaren Alu-Zylinderdeckeln, neues Kegelradgehäuse mit Ölschmierung und Seitenwagenanschluß, Kardanbremse.

R47
Das Sportmodell mit ohv-Motor bekommt ebenfalls das geänderte Fahrgestell. Verwendet werden nun Grauguß- Zylinder, ein Zweischieber-Vergaser ersetzt die komplizierte Dreischieber-Konstruktion.

R52 / R62
Neue Zylinderdimensionen für den 500 ccm V-Motor erlauben die Ableitung einer zusätzlichen 750er Version. Neu sind auch das verstärkte Getriebe, die vergrößerte Bremstrommel im Vorderrad und spiralverzahnte Kegelräder am Hinterradantrieb.

R57 / R63
Für das Halblitermodell wird der unveränderte R47-Motor übernommen, der mit vergrößerter Zylinderbohrung nun auch als kurzhubige 750 ccm-Version zur Verfügung steht und sich ebenfalls gut zur Leistungssteigerung für den Renneinsatz eignet.

R11
Preßstahlprofile für Rahmen und Gabelholme ersetzen die bisherigen gemufften und verlöteten Rohre. Die stetige Weiterentwicklung der Motoren bringt für die 5. Serie 1934 eine kettengetriebene (vorher Zahnräder) Nockenwelle sowie zwei Vergaser.

R16
Im neuen Fahrgestell gibt es auch wieder einen ohv-Sportmotor, der bereits für die 3. Serie 1932 mit zwei Vergasern ausgestattet wird. 1933 erhalten beide Aggregate käfiggeführte Rollen-Pleuellager und verstärkte Hinterachsgetriebe.

R2
Neuer Einzylinder-Motor für die führerscheinfreie 200 ccm-Klasse in einer leichteren Version des Preßstahlrahmens. Erstmalig gibt es am Hinterrad eine Trommelbremse, 1933 kommt ein geschlossener Zylinderkopf und 1934 mehr Leistung.

R4 / R3
Hubraumstärkere Einzylinderversionen im verstärkten R2-Fahrgestell, gedacht als Behörden- und Geländesportmodelle. Ab 1933 erstes BMW Viergang-Getriebe, nach rechts versetzter Kurbeltrieb ermöglicht geradlinigen Kraftfluß zum Hinterrad.

R12
Mit der R12 führt BMW die erste hydraulisch gedämpfte Teleskop-Vorderradgabel im Motorradbau ein. Diese bringt gegenüber der bisherigen Blattfeder-Schwinge eine erhebliche Verbesserung im Komfort und in den Fahreigenschaften. Im unveränderten Preßstahlrahmen sitzt der von der R11 her bekannte Seitenventil-Motor, der nun wahlweise mit einem SUM- oder zwei Amal-Vergasern geliefert wird. Neu für die Boxer-Modelle sind das Viergang-Getriebe und die Trommelbremse im Hinterrad anstelle der bisherigen Kardanbremse, serienmäßig gibt es Kugelanschluüsse für den Seitenwagen.

R17
Auch weiterhin gibt es parallel zur Tourenmaschine ein exklusives Sportmodell mit dem leistungsstarken ohv-Motor. Die R17 ist das teuerste deutsche Motorrad ihrer Zeit, aber zugleich auch das schnellste Serienmodell einheimischer Produktion.

R35
Das Nachfolgemodell der R4 behält weiterhin den Preßstahlrahmen bei, das Vorderrad läuft jedoch nun in einer ungedämpften Teleskopgabel. Die Mehrzahl wird an Behörden als Ausbildungs- und Kuriermaschine geliefert.

R5
Komplette Neukonstruktion von Rudolf Schleicher: Motor mit Tunnelgehäuse, zwei Nockenwellen, Fußschaltung am Getriebe, Rohrrahmen aus nahtlos konisch gezogenen Ovalrohren, verstellbare Dämpfung an der Teleskopgabel, Fußrasten statt Fußbretter.

R6
Der schnellen Halbliter-Sportmaschine R5, dem modernsten Motorrad seiner Zeit, wird noch eine Seitenwagenmaschine mit neuentwickeltem sv-Motor zur Seite gestellt, der aufgrund niedriger Drehzahlen mit einer zentralen Nockenwelle auskommt.

R51 / R66
Nur zwei Jahre nach seiner Einführung erfährt der neue Rohrrahmen durch den Anbau einer Geradweg- Hinterradfederung eine entscheidende Verbesserung. Das neue Topmodell R66 erhält einen vom R6- Aggregat abgeleiteten ohv-Sportmotor.

R61 / R71
Auch das Touren- und Seitenwagen-Modell mit seitengesteuertem 600er-Motor bekommt die Hinterrad- federung. Eine Hubraumerweiterung auf 750 ccm führt zu einem neuen, stärkeren Nachfolgemodell für die bewährte R12.

R20 / R23
Die Neuausgabe der 200er BMW erscheint mit einem geschraubten Rohrrahmen, einfacher Teleskopgabel und komplette überarbeitetem Motor. Als 1938 die führerscheinfreie 200er Klasse ausläuft, wird der Hubraum der kleinsten BMW auf 250 ccm erhöht.

R75
Konzipiert als geländegängiges Gespann für den Militäreinsatz mit neuentwickeltem ohv-Motor, Getriebe mit Gelände-Untersetzung und Rückwärtsgang, Antrieb für das Seitenwagenrad mit Differentialsperre, geschraubtem Rohrrahmen, Öldruck-Bremse hinten.

R24
Die Demontage der Flugmotorenwerke in München und der Fahrzeug-Produktionsanlage in Eisenach scheint für BMW nach dem Krieg das Ende zu bedeuten. Reparaturarbeiten und die Herstellung verschiedenster Geräte halten das Unternahmen über Wasser, bis Ende 1948 die Motorrad-Herstellung wieder anlaufen kann. Im Fahrgestell der früheren R23 sitzt nun ein modernisierter Einzylinder-Motor, ausgestattet mit fliehkraftgeregelter Zündverstellung und auf separaten Ständerhülsen montierten Kipphebel-Lagerböcken. Ebenfalls neu ist das Viergang-Getriebe mit Ratschen-Fußschaltung und ein Bing- anstelle des Amal-Vergasers.

R25 / R25/2 / R25/3
Ab 1950 gibt es einen geschweißten Rohrrahmen mit Hinterradfederung für die motorisch etwas modifizierte 250er. Die R25/2 unterscheidet sich nur in Details, erst die R25/3 wartet mit grundlegenden Neuerungen auf. Zur Leistungssteigerung wird ein in seiner Länge berechnetes Ansaugsystem eingeführt. Mit Vollnabenbremsen, 18-Zoll-Rädern und einer hydraulisch gedämpften Teleskopgabel kommt die R25/3 als meistgebaute BMW auf eine Stückzahl von 47700.

R51/2
Neuauflage der Vorkriegs-R51 mit neuen, geteilten Ventildeckeln und Schraubenfedern (vorher Haarnadel- Ventilfedern), schräggestellten Bing-Vergasern, verbesserter Teleskopgabel und größerem Vorderrad- Schutzblech.

R51/3 / R67 / R67/2 / R67/3
Im bekannten Fahrgestell gibt es nun neue Motoren mit zentraler Nockenwelle, die auch den Magnetzünder antreiben. Die Lichtmaschine sitzt vorne auf dem Kurbelwellenstumpf. 1952 gibt es eine Duplex-Bremse im Vorderrad, 1954 Vollnaben-Bremsen.

R68
Äußerlich nur an den Ventildeckeln und schmalen Schutzblechen zu unterscheiden, wartet die neue Sportmaschine mit größeren Ventilen und Vergasern, anderer Nockenwelle, höherem Verdichtungs- Verhältnis und nadelgelagerten Kipphebeln auf. Die erzielten 35 PS verhelfen der R 68 zu einer Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h, womit sie als schnellste deutsche Serienmaschine zu den wenigen "100 Meilen-Rennern" der fünfziger Jahre zählt und entsprechend begehrt war.

R50 / R50/2 / R60 / R60/2
Neue Modellgeneration mit Vollschwingen-Fahrwerk, das Hinterrad läuft in einer Langarmschwinge mit Federbeinen, das Vorderrad in einer Schwinge nach Bauart Earles, ebenfalls mit Federbeinen. Es werden 18-Zoll-Räder verwendet. Die Motoren unterliegen einer stetigen Modellpflege, und es gibt erstmals eine Tellerfeder-Kupplung sowie ein Dreiwellen-Viergang-Getriebe mit Ruckdämpfer.

R69 / R50S / R69S
Der zunächst im neuen Fahrgestell verwendete Motor aus der R68 wird 1960 von erheblich leistungs- gesteigerten Aggregaten abgelöst. Am 600er-Motor verwendet man einen Schwingungsdämpfer auf der Kurbelwelle, beide haben Lenkungsdämpfer.

R26/R27
In einem leichteren Vollschwingen-Fahrwerk wird der Einzylindermotor mit neuem Zylinderkopf verwendet. Bei der R27 hat man die Zündkontakte vorne auf der Nockenwelle montiert und den Motor vollkommen in Gummiblöcken aufgehängt.

R50/5 / R60/5 / R75/5
Mit dem Comeback des Motorrads hat BMW eine grundlegende Neukonstruktion der Boxermodelle parat, die bis heute in weiterentwickelter Form im Programm ist: Leichter Doppelschleifen-Rohrrahmen mit Hinterradschwinge und Teleskopgabel vorne, Kurbelwelle und Pleuel gleitgelagert, Drehstromgenerator, Batteriezündung, elektrischer Anlasser, Unterdruck-Drosselklappen-Vergaser.

R90S / R100S
Erstes BMW Modell über 750 ccm, Hochleistungsmotor mit Dell'Orto-Schiebevergasern. Serienmäßig mit Fünfgang-Getriebe, Doppelscheibenbremse am Vorderrad und Cockpitverkleidung ausgestattet. Ab 1976 mit 1000er-Motor.

R60/6 / R60/7 / R75/6 / R75/7 / R80/7 / R90/6 / R100/7 / R100T
Weitere Entwicklungsstufen der Boxermodelle: 1973 Scheibenbremsen, Fünfgang-Getriebe und 900er-Motor, 1974 neue Ventildeckel und 1000er-Motor.

R100RS
Erstes Serienmotorrad der Welt mit serienmäßiger Vollverkleidung zum Wind- und Wetterschutz, 1977 mit Gußspeichenrädern, 1978 Scheibenbremse am Hinterrad, 1981 beschichtete Galnikal-Zylinderlaufbuchsen, meistverkauftes BMW Boxer-Modell.

R100RT
Durch ein geändertes Verkleidungsoberteil entsteht aus der sportlich wirkenden RS ein Langstrecken- Tourenmotorrad mit hoher Windschutzscheibe und breitem Lenker für eine aufrechte Sitzposition des Fahrers. Nivomat-Federbeine am Hinterrad.

R45 / R65
Neu konzipierte Modelle für die 500er und 600er Klasse mit leichteren Fahrgestellen und kurzhubigeren Motoren. Für die Versicherungseinstufung in Deutschland wird die R45 im Inland mit 27 PS geliefert, die R65 bekommt 1980 mehr Leistung.

R65LS
Eine Design-Variante mit kleiner Lampenverkleidung und neuen Leichtmetall-Rädern.

R80ST
Die Straßenversion des BMW Enduro-Modells R80G/S wartet ebenfalls mit dem kurzen Radstand und der einarmigen Hinterradschwinge auf. Straßenbereifung, ein kleineres Vorderrad und eine verchromte 2-in-1- Auspuffanlage sind die Unterschiede.

R80 / R65
Als eigenständiges Straßenmodell mit Einarmschwinge begründet die neue R80 die weiterentwickelte BMW Boxer-Modellreihe. Als Ablösung der kleinen Boxer steht die neue R65 speziell für den Inlandsmarkt mit einem 27 PS-Motor zur Verfügung.

R80RT / R100RT
Die vollverkleidete Reisemaschine wird ebenfalls wieder neu aufgelegt, indem man die neue R80 mit der bekannten Verkleidung ausstattet. 1987 kommt dann auch eine neue 1000 ccm-Variante ins Programm, die sich optisch kaum unterscheidet.

R100RS
Auf vielfachen Wunsch, vor allem aus Exportländern wie Japan, gibt es ab 1986 doch wieder 1000 ccm- Boxermotoren von BMW im Fahrgestell der neuen R80. Zunächst nur als Sonderserie gedacht, ist die RS wieder regulär erhältlich.

R80G/S / R65GS
Nach erfolgreich bestrittenen Geländewettbewerben kommt 1980 die erste Serienversion einer BMW Enduromaschine auf den Markt. Sie ist nicht nur das hubraumstärkste Modell dieser Gattung, sondern hat auch als erstes Motorrad der Welt eine Einarmschwinge mit einem Federbein für die Hinterradführung aufzuweisen. Nach der Überarbeitung der ersten BMW Enduro bleibt das bisherige Fahrgestell dem 27 PS-Einsteigermodell R65GS vorbehalten.

R100GS / R80GS
Als neues Topmodell der BMW Boxer-Reihe wartet die Enduro R100GS mit dem leistungsstarken 1000 ccm- Motor, der durch größere Vergaser und eine neue Auspuffanlage noch mehr Drehmoment erzielt, in einem verbesserten Fahrgestell auf. Ein BMW Patent ist an der Hinterradschwinge erstmals in Serie gegange, die Paralever-Doppelgelenkschwinge schaltet das Aufstellmoment des Kardanantriebs aus. Im gleichen Fahrgestell ist auch ein 800er-Modell und die Paris-Dakar-Version mit großem Tank und Reiseausstattung lieferbar.

R100GS Paris-Dakar
Ab dem Modelljahr 1991 tragen die R80GS und R100GS die gleiche Verkleidung wie die Version Paris-Dakar.

R100R / R80R
Straßenversion der GS-Enduro-Modelle in klassischem Erscheinungsbild. Seit Herbst 1990 sind alle R-Modelle auf Wunsch mit der Abgasnachverbrennungstechnik SLS (Sekundär-Luft-System) erhältlich.

Quelle: Alle BMW Motorraeder
Serienmaschinen seit 1923
BMW Kurzinformation
© 1994 BMW AG

 

Zeitstrahl                                                           zurück

1923 erlebt die von Chefkonstrukteur Max Friz entworfene R 32, das erste BMW Motorrad, beim Pariser Salon und auf der DAA in Berlin ihre Premiere. Sie weist bereits alle charakteristischen Merkmale der BMW Zweizylinder -Maschinen auf: Quer eingebauter Boxermotor, angeblocktes Getriebe und Kardanantrieb im Doppelschleifen-Rohrrahmen.

1924 entwickelt Versuchsleiter Rudolf Schleicher aus dem Motor der R 32 einen ,,Sportmotor". Dieser wird in die R 37 eingebaut. Franz Bieber gewinnt damit die erste deutsche Straßenmeisterschaft für BMW.

1925 entsteht die erste Einzylinder BMW, die R 39, mit 250 ccm Hubraum und 6,5 PS.

1926 gewinnt BMW Versuchsleiter Rudolf Schleicher bei der Sechstage-Geländefahrt in England eine Goldmedaille.

1928 erscheint mit der R 62 die erste BMW mit einem Hubraum von 750 ccm; bis 1973 ist dies zugleich die Hubraumgrenze nach oben.

1928 gewinnt Ernst Henne auf einer BMW Rennmaschine die Targa Florio in Italien.

1929 stellt Ernst Henne auf der Ingolstädter Landstraße bei München mit 216 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord für Motorräder auf.

1935 führt BMW mit der R 12 die erste, hydraulisch gedämpfte Teleskop-Vorderradgabel im Motorradbau ein.

1936 wird ein kurbelwellengetriebener Kompressor in BMW Rennmaschinen eingebaut; in der Sportmaschine R 5 erscheint ein völlig überarbeiteter Boxermotor mit zwei Nockenwellen.

1937 schraubt Ernst Henne den Geschwindigkeitsweltrekord auf 279,5 km/h.

1938 wird das 100.000ste Motorrad ausgeliefert.

1939 BMW Doppelsieg bei der ,,Senior-TT" auf der Isle of Man. Schorsch Meier gewinnt auf der Kompressormaschine - als erster Ausländer auf einer nichtenglischen Maschine vor seinem britischen Markengefährten Jock West. BMW übernimmt das Werk Berlin-Spandau und die Produktion von Flugzeugtriebwerken von den Brandenburgischen Motorenwerken (Bramo

1941 entsteht das Wehrmachtsgespann R 75.

1945 Zeitweise Produktion von Garten- und Küchengeräten in Berlin

1947 gewinnt Schorsch Meier - wie auch 1948,1949,1950 und 1953 - die Deutsche Straßenmeisterschaft.

1948 nimmt BMW mit dem 250 ccm-Einzylindermodell R 24 die Motorrad-Fertigung wieder auf.

1949 Bau von Werkzeugmaschinen und Motorradkomponenten in Berlin

1950 erscheint die R 51/2, das erste Nachkriegs-Boxermodell.

1952 ist die R 68 das erste deutsche Serienmotorrad, das eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h (100 Meilen pro Stunde) erreicht.

1954 erringen Wilhelm Noll und Fritz Cron den ersten Gespann-Weltmeistertitel für BMW. Bis 1974 folgen weitere 19 WM-Titel für BMW Gespann-maschinen.

1955 Die Modelle R 26, R 50 und R 69 weisen das neue Vollschwingen-Fahrwerk auf.

1960 Präsentation des bis dahin schnellsten BMW Boxermodells: Die R 69 S erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h.

1967 Aufbau der Motorradmontage in Berlin, das erste BMW Motorrad aus Berlin rollt vom Band, eine BMW R 60/2

1969 werden die Modelle der /5-Serie vorgestellt.

1973 entstehen die Modelle R 90/6 und R 90 S - die bis dahin mit 900 ccm hubraumgrößten BMW Motorräder.

1975 Das 100.000ste BMW Motorrad aus Berlin wird gebaut

1976 präsentiert BMW mit dem 1000 ccm-Modell R 100 RS die erste vollverkleidete Serienmaschine der Welt.

1978 entsteht aus der Sportverkleidung der R 100 RS die Tourenverkleidung der R 100 RT
Gleichzeitig runden die R 45 mit 450 ccm und die R 65 mit 650 ccm das Modellangebot nach unten ab.

1980 führt BMW mit dem Enduro-ModeII R 80 G/S die Einarmschwinge am Hinterrad, den BMW Monolever, ein.

1981 gewinnt der Franzose Hubert Auriol auf einer modifizierten R 80 G/S die RaIlye Paris - Dakar.

1982 erscheinen die 800 ccm-Modelle R 80 ST und R 80 RT.

1983 feiert die neue K 100-Reihe auf dem Pariser Salon ihre Premiere.
Im selben Jahr gewinnt Hubert Auriol zum zweiten Mal die Rallye Paris -Dakar.

1984 erhält die überarbeitete R 80 als Straßenmodell ebenfalls eine Einarmschwinge.
Der Belgier Gaston Rahier gewinnt Paris - Dakar auf einer BMW.

1985 wird die K 75-Dreizylinder-Reihe eingeführt.
Mit 37104 Motorrädern meldet BMW einen neuen Produktionsrekord. Gaston Rahier wiederholt seinen Paris-Dakar-Erfolg.

1986 Basierend auf der R 80 erscheinen die R 100 RS und die R 100 RT auf vielfachen Kundenwunsch wieder im Programm.

1987 wird die hubraumstärkste Enduro auf dem Weltmarkt, die BMW R 100 GS, vorgestellt. Sie hat eine Doppelgelenk-Hinterradschwinge, BMW Paralever genannt.

1988 Als erster Hersteller der Welt bietet BMW in seinen K 100-Modellen ein ABS an.
Die R 100 GS ist mit 5865 Exemplaren das meistverkaufte Motorrad in Deutschland.

1989 Die K 1 mit 1000 ccm-Vierventilmotor und 100 PS erregt mit ihrer aerodynamisch optimierten Sportverkleidung großes Aufsehen.

1990 Mit dem Sekundär-Luft-System SLS bietet BMW im Rahmen seiner Umweltoffensive eine Abgasreduzierung für alle Boxermodelle an.

1991 BMW bietet den ersten geregelten Motorrad-Katalysator an.
Die klassisch gestylte R 100 R erscheint als neues Straßenmodell und wird zum Bestseller.
Mit der K 1100 LT führt BMW das erste Modell mit einem 1100 ccm-Motor ein.
Im Werk Berlin läuft das einmillionste Motorrad seit 1923 vom Band.

1992 Bei der 12700 km langen Rallye Paris-Kapstadt gewinnt Jutta Kleinschmidt die Damenwertung auf einer serienmäßigen BMW R 100 GS. BMW präsentiert auf der IFMA die K 1100 RS und die R 80 R.

1993 Zum 70. Jubiläum bringt BMW eine völlig neuentwickelte Boxermotorradgeneration: Das erste Modell ist die R11OORS. Mit der F 650 läßt BMW seine Einzylindertradition wieder aufleben.

1994 Die Enduro R 1100 GS und die Roadster-Modelle R 1100 R und R 850 R kommen auf den Markt.
Der BMW Enduropark in Hechlingen wird eröffnet.

1995 Mit der R 1100 RT gibt es nun auch wieder ein Tourer Modell. Alle Vierventil-Modelle werden in Deutschland und einigen anderen Ländern serienmäßig mit geregeltem Katalysator ausgerüstet. Das 100.000ste BMW Motorrad mit ABS wird gebaut.
Zum ersten Mal verkauft BMW über 50.000 Motorräder.

1996 Die alten Boxermodelle mit Zweiventil-Motoren und die K 75-Reihe laufen aus. Mit der K 1200 RS wird das bislang stärkste Motorrad vorgestellt. Die F 650 bekommt ein Schwestermodell, die F 650 ST.

1997 Mit der R 1200 C erscheint der erste Cruiser von BMW.

Auf der IAA in Frankfurt präsentiert BMW den C 1, ein zweirädriges Citymobil fürs nächste Jahrtausend.
Am 22. Februar feiert Ernst Henne seinen 93. und am 9. November Schorsch Meier seinen 87. Geburtstag.
Die Sparte Motorrad der BMW AG verzeichnet ihr fünftes Rekordjahr in Folge - der Umsatz beträgt erstmals über eine Milliarde Mark.

1998 Am Neujahrstag 1998 geht erstmals wieder ein BMW Team an den Start der nunmehr 20. Rallye Paris - Dakar, 13 Jahre nach dem letzten BMW Sieg.

2000 Am neuen Montageband beginnt die Fertigung der F 650 GS in Deutschland statt in Italien.

2001 Das 1.000.000ste BMW Motorrad - eine R 1150 RT -  wurde in Berlin am 06.02.2001 produziert.

Quelle: Alle BMW Motorraeder
Serienmaschinen seit 1923
BMW Kurzinformation
© 1994 BMW AG

 

Modelle                                                           zurück

 
R 32 1923 - 26 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, sv, 8.5 PS
R 37 1925 - 26 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 16 PS
R 39 1925 - 27 Zweiventil-Einzylinder mit 247 ccm, ohv, 6.5 PS
R 42 1926 - 28 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, sv, 12 PS
R 47 1927 - 28 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 18 PS
R 52 1928 - 29 Zweiventil-Boxer mit 487 ccm, sv, 12 PS
R 62 1928 - 29 Zweiventil-Boxer mit 745 ccm, sv, 18 PS
R 57 1928 - 30 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 18 PS
R 63 1928 - 30 Zweiventil-Boxer mit 735 ccm, ohv, 24 PS
R 11 1929 - 34 Zweiventil-Boxer mit 745 ccm, sv, 18/20 PS
R 16 1929 - 34 Zweiventil-Boxer mit 735 ccm, ohv, 25/33 PS
R 2 1931 - 36 Zweiventil-Einzylinder mit 198 ccm, ohv, 6/8 PS
R 4 1931 - 36 Zweiventil-Einzylinder mit 398 ccm, ohv, 12/14 PS
R 3 1932 - 37 Zweiventil-Einzylinder mit 305 ccm, ohv, 11 PS
R 12 1935 - 42 Zweiventil-Boxer mit 745 ccm, sv, 18/20 PS
R 17 1935 - 37 Zweiventil-Boxer mit 735 ccm, ohv, 30 PS
R 35 1937 - 40 Zweiventil-Einzylinder mit 342 ccm, ohv, 14 PS
R 5 1936 - 37 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 24 PS
R 6 1937 Zweiventil-Boxer mit 597 ccm, sv, 18 PS
R 51 1938 - 40 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 24 PS
R 66 1938 - 41 Zweiventil-Boxer mit 597 ccm, ohv, 30 PS
R 61 1938 - 41 Zweiventil-Boxer mit 597 ccm, sv, 18 PS
R 71 1938 - 41 Zweiventil-Boxer mit 745 ccm, sv, 22 PS
R 20 1937 - 38 Zweiventil-Einzylinder mit 192 ccm, ohv, 8 PS
R 23 1937 - 40 Zweiventil-Einzylinder mit 247 ccm, ohv, 10 PS
R 75 1941 - 44 Zweiventil-Boxer mit 745 ccm, ohv, 26 PS
R 24 1948 - 50 Zweiventil-Einzylinder mit 247 ccm, ohv, 12 PS
R 25 1950 - 51 Zweiventil-Einzylinder mit 247 ccm, ohv, 12 PS
R 25/2 1951 - 54 Zweiventil-Einzylinder mit 247 ccm, ohv, 12 PS
R 25/3 1953 - 56 Zweiventil-Einzylinder mit 247 ccm, ohv, 13 PS
R 51/2 1950 - 51 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 24 PS
R 51/3 1951 - 54 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 24 PS
R 67 1951 Zweiventil-Boxer mit 594 ccm, ohv, 26 PS
R 67/2 1952/54 Zweiventil-Boxer mit 594 ccm, ohv, 28 PS
R 67/3 1955 - 56 Zweiventil-Boxer mit 594 ccm, ohv, 28 PS
R 68 1952 - 54 Zweiventil-Boxer mit 594 ccm, ohv, 35 PS
R 50 1955 - 60 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 26 PS
R 50/2 1960 - 69 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 26 PS
R 60 1956 - 60 Zweiventil-Boxer mit 594 ccm, ohv, 28 PS
R 60/2 1960 - 69 Zweiventil-Boxer mit 594 ccm, ohv, 30 PS
R 69 1956 - 60 Zweiventil-Boxer mit 594 ccm, ohv, 35 PS
R 50 S 1960 - 62 Zweiventil-Boxer mit 494 ccm, ohv, 35 PS
R 69 S 1960 - 69 Zweiventil-Boxer mit 594 ccm, ohv, 42 PS
R 26 1956 - 60 Zweiventil-Einzylinder mit 247 ccm, ohv, 15 PS
R 27 1960 - 66 Zweiventil-Einzylinder mit 247 ccm, ohv, 18 PS
R 50/5 1969 - 73 Zweiventil-Boxer mit 496 ccm, ohv, 32 PS
R 60/5 1969 - 73 Zweiventil-Boxer mit 599 ccm, ohv, 40 PS
R 75/5 1969 - 73 Zweiventil-Boxer mit 745 ccm, ohv, 50 PS
R 90 S 1973 - 76 Zweiventil-Boxer mit 898 ccm, ohv, 67 PS
R 100 S 1976 - 84 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 70 PS
R 60/6 1973 - 76 Zweiventil-Boxer mit 599 ccm, ohv, 40 PS
R 60/7 1976 - 80 Zweiventil-Boxer mit 599 ccm, ohv, 40 PS
R 75/6 1973 - 76 Zweiventil-Boxer mit 745 ccm, ohv, 50 PS
R 75/7 1976 - 77 Zweiventil-Boxer mit 745 ccm, ohv, 50 PS
R 80/7 1977 - 84 Zweiventil-Boxer mit 797 ccm, ohv, 50 PS
R 90/6 1973 - 76 Zweiventil-Boxer mit 898 ccm, ohv, 60 PS
R 100/7 1976 - 78 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 100 T 1978 - 84 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 65 PS
R 100 RS 1976 - 84 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 70 PS
R 100 RT 1978 - 84 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 70 PS
R 45 1978 - 85 Zweiventil-Boxer mit 473 ccm, ohv, 27/35 PS
R 65 1978 - 85 Zweiventil-Boxer mit 649 ccm, ohv, 45/50 PS
R 65 LS 1981 - 85 Zweiventil-Boxer mit 649 ccm, ohv, 50 PS
R 80 ST 1982 - 84 Zweiventil-Boxer mit 797 ccm, ohv, 50 PS
R 80 ab 1984 Zweiventil-Boxer mit 797 ccm, ohv, 50 PS
R 65 1985 - 93 Zweiventil-Boxer mit 659 ccm, ohv, 27 PS
R 80 RT ab 1984 Zweiventil-Boxer mit 797 ccm, ohv, 50 PS
R 100 RT ab 1987 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 100 RS 1986 - 92 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 80 G/S 1980 - 87 Zweiventil-Boxer mit 797 ccm, ohv, 50 PS
R 65 GS 1988 - 90 Zweiventil-Boxer mit 649 ccm, ohv, 27 PS
R 100 GS ab 1988 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 80 GS ab 1988 Zweiventil-Boxer mit 797 ccm, ohv, 50 PS
R 100 GS Paris-Dakar ab 1990 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 100 R ab 1992 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 80 R ab 1992 Zweiventil-Boxer mit 798 ccm, ohv, 50 PS
R 100 RT Classic 1994 - 96 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 100 R Classic 1994 - 96 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 100 R Mystic 1995 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 100 GS Paris-Dakar Classic 1995 - 96 Zweiventil-Boxer mit 980 ccm, ohv, 60 PS
R 850 R ab 1994 Vierventil-Boxer mit 848 ccm, ohv, 71 PS
R 1100 R ab 1994 Vierventil-Boxer mit 1185 ccm, ohv, 80 PS
R 1100 GS ab 1994 Vierventil-Boxer mit 1085 ccm, ohv, 80 PS
R 1100 RS ab 1993 Vierventil-Boxer mit 1085 ccm, ohv, 90 PS
R 1100 RT ab 1996 Vierventil-Boxer mit 1085 ccm, ohv, 90 PS

 

 

 
 

 

Modellgeschichte Rxx

Die BMW Modellgeschichte seit dem Jahre 1923 ist hier kurz beschrieben. Beginnend mit der R32 bis hin zur R100R / R80R !
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Bildergallerie

Einige Bilder exotische BMW´s und Rennmaschinen aus den 80ern bis heute sind hier gesammelt. Dakar Bilder und Bilder einiger Privatfahrer sind hier zusammengestellt.
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Microfiche

Hier stehen euch die Microfiche für die BMW zum Download zur Verfügung !
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